Während der Ausbildung bei Hellmann Worldwide Logistics durchläuft man mehrere Stationen, bzw. wechselt regelmäßig das Team. Nach einem Jahr Ausbildung habe ich nun auch mein Team gewechselt. Was sich alles geändert hat, möchte ich euch nun schildern.

Ich war vom 1.8.2012 bis zum 19.8.2013 in dem Datawarehouse-Team bei Hellmann Worldwide Logistics. Dort habe ich viel mit Datenbanken, Businessobjects und Apex lernen können. Nun bin ich seit dem 19.8.2013 im Archiv-Team um möglichst viel zu lernen und einen größeren Überblick zu gewinnen. Und eins kann ich schon mal vorweg nehmen: Nein, ich muss nicht in einem Keller alte Dokumente raussuchen, neue Dokumente lochen oder sonstiges – Das läuft heutzutage alles digital und nicht im Keller 😉

Im Archiv-Team werden täglich ~90.000 Dokumente digital archiviert. Diese Dokumente werden in vielen Standorten von Hellmann Worldwide Logistics eingescannt und auf einen zentralen Servergespeichert. Von diesem Server holt das Archiv-Team die Daten ab und archiviert diese ordnungsgemäß. Zu den gescannten Dateien kommen beispielsweise Fotos von beschädigten Kartons, die ebenfalls archiviert werden müssen.

Um all diese Datenmengen gut zu organisieren, gibt es dementsprechend viele Programme, die alle zur Archivierung beitragen. So müssen zum Beispiel Daten umkonvertiert, Zip-Dateien entpackt, Ordner und Dokumente verschoben/hochgeladen/runtergeladen oder Index-Einträge erstellt werden.

Beinahe all diese Programme sind in Java geschrieben und das war und ist bislang meine Aufgabe: Java lernen und verstehen. Dazu habe ich mir eine große Lektüre und Online-Bücher (zum Beispiel Java ist auch eine Insel oder Handbuch der Java Programmierung) zur Hilfe genommen. Bei Verständnis-Problemen haben natürlich immer die Kollegen geholfen.

Nun habe ich soweit die Grundlagen gelernt und mache mich bereit für mein erstes kleines “Projekt”. Meine Aufgabe wird es sein, eine Text-Datei in eine passende CSV-Datei zu konvertieren. In der Text-Datei sind mehrere Spalten durch Tabs getrennt. Allerdings ist die Formatierung (z.B. eine Spalte zu viel/falscher Spaltenname/etc..) nicht immer richtig, so dass ein paar Fehler ausgemärzt werden müssen. Diese Text-Datei wird dann in Zukunft – automatisch vom führenden Programm verarbeitet. Somit ist dann gewährleistet, dass die Kofax Software „KTM“ immer die aktuellen Stammdaten der Rechnungssteller kennt.

Das war ein kleiner Einblick in meinen Teamwechsel. Bis dahin,
Alexander