Eine Ausbildung ohne spannende und herausfordernde Extras? Nicht bei Hellmann! Deswegen gibt es innerhalb unserer Ausbildung das Youngster-Projekt, bei dem die Auszubildenden ihre eigenen Projekte entwickeln, planen und umsetzen. Dabei bekommt man die Gelegenheit  mit ganz anderen Kollegen zusammen zu arbeiten und somit auch seinen eigenen Horizont zu erweitern.
Wir Youngster sind Auszubildende aus verschiedenen Abteilungen aus dem kaufmännischen und gewerblichen Bereich. Eine gute Möglichkeit, um auch mal die Sichtweise der anderen kennenzulernen.

Durch die Einteilung zum Youngster ändert sich nicht nur die Dauer des Abteilungseinsatzes von drei auf sechs Monate, sondern man bekommt auch direkt mehr Eigenverantwortung übertragen. Im Kundenservice bekommt man zum Beispiel 1-2 Großkunden, welche man größtenteils alleine betreut. In der Disposition – die für die Organisation der Transporte und der Fahrer verantwortlich ist – bekommt man von Anfang an mehr Verantwortung übertragen und erhält einen tiefen Einblick in die Abteilung.

Zusätzlich zu den alltäglichen Aufgaben in der eigenen Abteilung, haben wir natürlich noch unsere Youngster-Projekte, welche auch etwas Zeit beanspruchen. So wird gleichzeitig das eigene Zeitmanagement verbessert. Ganz im Sinne von Just-in-Time und Just-in-Sequence.
Zweimal in der Woche treffen wir uns dann jeweils für eine Stunde in unserem Azubi-Raum. Immer unterstützend dabei ist der langjährige Youngster-Experte Marc Engelhardt und inzwischen auch Carina Orfert, die einem mit Rat und Tat immer freundlich zur Seite stehen.

KVP – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Act, Plan, Check, Do. Man kann schon sagen, dass alle unsere Projekte diesen Prozess fördern. Zu Beginn des Halbjahres haben wir deshalb Ideen gesammelt, was im Betrieb verbessert werden kann. Daraufhin haben wir Überlegungen und Pläne erarbeitet, wie man die jeweilige Idee realisieren kann.
Somit ergeben sich in der Umsetzung Aufgaben, wie die Kontaktaufnahme mit den zuständigen Kollegen, das Sammeln von weiteren Informationen – welches sich manchmal schwieriger gestaltet, als gedacht – oder auch die jeweiligen Kollegen in die Youngster-Runde einzuladen, um diesen die Idee vorzustellen.

Aber auch Termine mit externen Dienstleistern oder gar Konkurrenten kommen durch manche Projekte zustande, welches sehr interessant und spannend sein kann. Dahingegen auch der Kontakt zu Behörden, die einem manchmal den letzten Nerv rauben können. Dabei versuchen wir immer das Ziel im Blick zu behalten und uns gegenseitig immer wieder zu motivieren, auch wenn man mal auf der Stelle tritt und nicht vorankommt.
Dies ist inzwischen schon die 15. Youngster-Runde und vielen Mitarbeitern ist bekannt, was wir als Youngster Team alles bewältigen können. So kommt auch hin und wieder mal der Niederlassungsleiter auf uns zu, um uns gewisse Probleme vorzustellen, für welche wir dann Lösungen entwickeln und auch die Umsetzung in Angriff nehmen. Die Reichweite und Anerkennung unserer Projektgruppe nimmt also immer mehr zu.
All in one eine ziemlich aufregende und spannende Sache, die Klaus Hellmann damals höchstpersönlich ins Leben gerufen hat. Ein weiterer Grund, warum sich die Ausbildung bei Hellmann auf jeden Fall lohnt.

Celine Sudau, Auszubildende